Bilder von Cultus Ferox auf dem Hexentanz 2011

Die Band hat sich Ende 2002 gegründet und gehört heute zu den beliebtesten Bands dieser Art in Deutschland. Der Name der Gruppe stammt aus dem Lateinischen und bedeutet frei übersetzt „Wilde Lebensart“. Ihre Lieder stammen teilweise von mittelalterlichen Spielleuten und sind teilweise selbst geschrieben.

Die Bandmitglieder spielten zuvor bei Corvus Corax (Brandanarius, Strahli, Donar), Tanzwut (Brandanarius), Fabula Aetatis (Briantanus, Asmon) und Wolgemut (Steffano).

Nach einem Album mit Weihnachtstänzen erschien 2003 das erste vollwertige Album „Wiederkehr“, auf dem fast ausschließlich akustisch und instrumental musiziert wird. Es folgten die EPs „Flamme des Meeres“ und „Aufbruch“. Auf diesen EPs wird schon mit Rockeinflüssen experimentiert.

Im Jahr 2004 erst noch als Gastmusiker kam PanPeter im Januar 2005 offiziell zur Band hinzu. Ende 2005 verließen Briantanus und Asmon die Band. Sie spielten zunächst als Gastmusiker bei Cradem Aventure, haben sich aber 2006 entschlossen, ihre alte Band Fabula Aetatis erneut aufleben zu lassen. Seit 2006 wird Cultus Ferox daher verstärkt durch Thomasius (oder nur „Masius“), der vorher bereits als Gastmusiker auftrat, und Fedja von Hinnen (seit 2007 unter dem Namen „El Böslinger“).

Im März 2006 erschien das Album „Unbeugsam“ sowie die DVD „Strandgut“ mit Tourberichten, Videos, Konzertausschnitten und Bandinfos. Auf dem Album „Unbeugsam“ zeigt sich die Band stärker denn je von ihrer rockigen Seite. Sie verwendet bei den meisten Liedern zusätzlich zu ihren akustischen Instrumenten E-Gitarren, E-Bass und Schlagzeug und es wird öfter als bisher gesungen.
Cultus Ferox live auf dem Crana Historica 2010 in Rock/Metal Band Besetzung

Mit diesem Rock-Konzept werden seitdem auch die meisten Club-Konzerte gespielt, während Konzerte auf Mittelaltermärkten weiterhin puristisch mit rein akustischen Instrumenten bestritten werden. Bei ihren Rockshows grenzen sich Cultus Ferox durch ein Piraten- bzw. Seefahrer-Image von ähnlichen Bands wie In Extremo, Saltatio Mortis, Schelmish oder Tanzwut ab.

Ihre neueste Veröffentlichung, die DVD/CD „Rumtour“ zeigt die Band bei einer ihrer Rockshows. Die Gitarristen sind Burny C und Rudi Rudell. Den E-Bass bedient Rumtreiber Rudolph.

Quelle: Wikipedia
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