er verbindet wie kein Zweiter traditionelle Elemente mit Graffiti-Kunst. Der Offenburger Künstler Stefan Strumbel hat sich in der Kunstwelt einen Namen gemacht – nun hat Stefan Strumbel ein neues Kunstwerk erschaffen. Im Hotel „Bell Rock“ des Europa-Park hat er eine Suite im Leuchtturm designt und eingerichtet. Mit Blick auf den Schwarzwald und die Vogesen ist seine Handschrift eindeutig erkennbar. „Heimat ist die stärkste Droge der Welt“, hört man ihn oft sagen. Das zieht sich durch die Arbeiten des Street Art Künstlers. Der Bollenhut aus dem Schwarzwald spielt in seinen Werken ebenso eine Rolle wie die weltberühmte Schwarzwälder Kuckucksuhr, die er mit Popart und Graffiti verbindet und damit faszinierende neue Interpretationen schafft. Seine Werke hat Strumbel mittlerweile in Deutschland, Polen und den USA ausgestellt und schaffte es bis in das renommierte New York Times Style Magazine. (Quelle: Europapark)

In seinen Werken überzeichnet Stefan Strumbel Kultur- und Kultgegenstände wie Kuckucksuhren, Holzmasken aus der alemannischen Fastnacht oder Kruzifixe mit Stilelementen der Street Art und der Pop Art und stellt sie in einen neuen, teils provokanten Kontext. Beispielsweise ersetzt er signifikante Elemente der Kuckucksuhr wie Schnitzereien von ursprünglichen Heimatsymbolen durch Motiven, die mit Gewalt, Pornografie und Tod assoziiert werden. Die äußere Form der Objekte verrät auf den ersten Blick nichts von den verstörenden Inhalten – immer solide und akribische Holzschnitzereien, die mit der Lackierung in leuchtenden Farben die Anmutung einer oberflächlichen Popkultur tragen.
Stefan Strumbel initiiert einen Wertewandel: In seiner Transformationskunst verschwinden traditionelle Wertvorstellungen, ein verklärtes Heimatempfinden und die Wirklichkeit der individuellen Herkunft hinter einer Ästhetik, die zum Sinnbild von gesellschaftlichen Statussymbolen wird. Er demaskiert die Mechanismen einer Gesellschaft, die in ihrem Streben nach Status und Konsum allgegenwärtigen Reizen der Medien erliegt. Mit seinen Objekten schafft der Künstler eine Scheinwelt, die der gesellschaftlichen Realität als Spiegel dient.
Das Konstrukt Heimat wird zur Metapher existenzieller Fragen nach der Identität: Wie definiere ich Heimat? Wie ist meine Selbstwahrnehmung? Was reflektiert mich nach außen? Wie und worüber definiere ich mich selbst?
Zu Stefan Strumbels Sammlern gehören Karl Lagerfeld und Hubert Burda.

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