Rakers wuchs in Bad Lippspringe bei ihrem Vater, dem Physiotherapeuten Hermann Rakers, auf.[2] Ihre Mutter Kunigunde Rakers ist Innenarchitektin. Nach dem Abitur am Pelizaeus-Gymnasium Paderborn studierte Judith Rakers von 1995 bis 2001 Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Deutsche Philologie und Neuere und Neueste Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Parallel arbeitete sie als Hörfunk-Moderatorin bei den NRW-Lokalsendern Radio Hochstift und Antenne Münster. Ihre Promotion im Fach Journalistik liegt aktuell aus zeitlichen Gründen auf Eis.
Rakers ist Mitautorin des Buchs Nachrichten-Journalismus, verfasste zusammen mit Kommilitonen einen Aufsatz in dem Band Bildpropaganda im Ersten Weltkrieg[3] und schrieb außerdem für mehrere Tageszeitungen und Fachpublikationen. Von Januar 2004 bis 17. Januar 2010 moderierte Rakers das Hamburg Journal im Norddeutschen Rundfunk.[4] Seit 2005 ist Judith Rakers Sprecherin der Tagesschau.[5] Sie spricht die Nachrichtenblöcke der Sendungen Tagesthemen, Nachtmagazin und Morgenmagazin sowie Nachtausgaben der Tagesschau. Die Hauptausgabe der Tagesschau um 20 Uhr las sie erstmals am 18. März 2008.[6] Neben der Tagesschau moderiert Rakers die Radio-Bremen-Talkshow 3 nach 9.[7] Nachdem sie dort am 9. Juli 2010 einen ersten Gastauftritt als Moderatorin hatte, wurde am 9. August 2010 bekannt gegeben, dass sie neben Giovanni di Lorenzo feste Moderatorin wird. Die erste reguläre Sendung mit Judith Rakers wurde am 3. September 2010 ausgestrahlt. Rakers moderierte neben Stefan Raab und Anke Engelke den Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf[8] und erhielt hierfür den Deutschen Fernsehpreis 2011 in der Kategorie “Beste Unterhaltung”. Im selben Jahr war sie in der Quiz-Showreihe Der klügste Deutsche 2011 Bestandteil der Jury und gehört auch der Fortsetzung im Jahr 2012 an. Das Medium Magazin wählte Rakers zu einer der 100 Journalisten des Jahres 2010.[9]
Rakers heiratete 2009 den vier Jahre älteren Finanzexperten Andreas Pfaff.[10] Sie lebt in Hamburg.[7]

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Textquelle: Wikipedia
Autor: Martin Black

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