Pusch, der den Beruf des Bauzeichners erlernt hat, [1], wurde mehrfach Weltmeister und Olympiasieger im Degenfechten. 1976 siegte er bei den Olympischen Spielen in Montreal im Einzel und holte Silber mit der Mannschaft. Bei den Spielen 1984 in Los Angeles wurde er erneut Mannschafts-Olympiasieger und 1988 bei der Olympiade in Seoul gewann er mit dem deutschen Team Silber. Der mehrfache Welt- und Europameister und Weltcupsieger wurde auch als “Fechter des Jahrhunderts” geehrt und war mit 19 Jahren jüngster Weltmeister bei den Degenfechtern (1975). Nach einer Trainerausbildung an der Sporthochschule in Köln beendete Pusch 1989 seine erfolgreiche Karriere als Sportler und startete als Fechttrainer im Bundesleistungszentrum seines Heimatorts Tauberbischofsheim. Hier hatte er bereits einige Jahre zuvor als erster das Talent der ehemaligen Nachwuchsfechterin Anja Fichtel entdeckt, die er als Trainer bis zum Gewinn der Goldmedaille im Florettfechten bei den Olympischen Spielen in Seoul förderte und begleitete. 1995 wurde Alexander Pusch zum Bundestrainer der Degenfechter ernannt[2] Nach mehreren Auseinandersetzungen mit seinem “Ziehvater” und Chefbundestrainer Emil Beck endete die Laufbahn von Pusch als Bundestrainer im Jahr 2000 nach den Olympischen Spielen in Sydney, wo die deutsche Degennationalmannschaft knapp eine Medaille verpasste und sich mit dem vierten Rang zufriedengeben musste. Für den Misserfolg wurde Pusch von Beck verantwortlich gemacht. Von 2000 bis Ende 2012 arbeitete der Träger des Silbernen Lorbeerblattes als Landestrainer am Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim. Pusch, der auch als “Erfinder” des sog. Bingos gilt, arbeitet inzwischen erfolgreich als Unternehmer im Bereich Sport- und Eventmarketing und verbringt seine Freizeit nicht mehr in der Fechthalle, sondern auf dem Golfplatz. Als Mitglied des Golfclubs Eagles Charity beteiligt sich Alexander Pusch zusammen mit anderen prominenten Mitgliedern u. a. an Wohltätigkeitsturnieren, um Spendengeldern zu sammeln für soziale Stiftungen und für unschuldig in Not geratene Menschen.

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Autor: Martin Black

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