Als Studio musste das Haus von Silverthorns Mutter herhalten, welches von Mesh, mit zahlreichem Equipment ausgestattet, zu den „Urban Studios“ umgeformt wurde. Hier produzieren Mesh noch heute ihren Sound. Die Demos stießen anfangs jedoch auf eher mäßiges Interesse. Erst als das damals neue Musikmagazin Future Music drei Songs aufgriff und auf ihren Sampler presste, schien sich plötzlich ein Interesse zu zeigen. Von da an begannen erste Verhandlungen mit Plattenfirmen, was allerdings für kein akzeptables Ergebnis lieferte. So riefen sie kurzerhand das eigene Label Tolerance Records ins Leben. Unterstützt von ihren Familien begannen sie im August 1994 die EP Fragile in Eigenregie zu vertreiben.
Alsbald wurden Memento Materia auf Mesh aufmerksam, nachdem ihnen The Body Project, ein Promotion-Unternehmen für elektronische Musik aus Schweden, eine Aufnahme von Mesh zusandten. Kurze Zeit später war der Vertrag geschlossen und die EP Fragile beim neuen Label Anfang 1996 wieder veröffentlicht. Noch im selben Jahr kam dann Meshs erstes vollwertiges Album auf den Markt. Der Absatz übertraf die Erwartungen der Band. Die erste Single-Auskopplung des Albums You didn’t want me avancierte in zahlreichen Clubs zum Hit.
Mit diesem Erfolg im Rücken brachten Mesh 1997 eine erweiterte Neuauflage der Fragile-EP für den europäischen und amerikanischen Markt heraus. Ebenso veröffentlichten sie bei ihrem für den US-Markt zuständigen Label Jarrett Records die Single You Didn’t Want Me. Mittlerweile hat Jarrett einen Major-Vertrag mit Navarre und 1999 wurde das Album The Point at Which It Falls Apart weltweit veröffentlicht. Die neueren Werke von Mesh scheinen sich vom Minimalismus mehr und mehr zu entfernen und kommen immer orchestraler daher. Dem recht poppigen Who Watches Over Me?-Album von 2002 folgt Ende des Jahres Fragmente 2, ein Doppelalbum mit Remixen und schwer erhältlichen Mesh-Tracks.
Im Oktober 2006 verließ Neil Taylor aus persönlichen Gründen die Band.

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