Für das Unternehmen sind rund 38.000 Mitarbeiter tätig, davon 10.900 in Deutschland und allein im Darmstädter Stammwerk etwa 8100. Dort findet auch die Hauptausbildung statt, mit zusätzlich ca. 520 Auszubildenden. In 24 Ländern mit 65 Standorten wird produziert. In 67 Ländern ist Merck weltweit mit 228 Gesellschaften (Stand Dezember 2011) vertreten. Seit 1995 werden die Aktien des Unternehmens an der Börse gehandelt. Die Kapitalmehrheit (ca. 70 %) der KGaA liegt bei der als Komplementär auftretenden E. Merck KG, die nach wie vor von der Familie Merck geleitet wird und die strategischen Leitlinien des Konzerns vorgibt. Das Kapital der E. Merck KG wird überwiegend von stillen Gesellschaftern gehalten, die der inzwischen weit verzweigten Familie Merck angehören. Die Merck-Familie hat 217 Mitglieder (Stand Oktober 2009). Davon bilden 130 die Gesellschafterversammlung, die wiederum den Familienrat bestimmt.[4][5] Der Familienrat ist das gesellschaftsrechtliche Gremium der E. Merck KG. In ihm werden die Mitglieder des Gesellschafterrates und der Vorstandsvorsitzende der Merck KGaA, sowie sein Stellvertreter bestimmt und Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung für das Unternehmen getroffen. Vorsitzender des elfköpfigen Gremiums ist Jon Baumhauer. Der Gesellschafterrat hat eine dem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft ähnliche Funktion. Er überwacht die Geschäftsführung der E. Merck KG und der Merck KGaA. Für wesentliche Geschäfte der KGaA bedarf es der Zustimmung durch den Gesellschafterrat, der zudem die Mitglieder der Geschäftsleitung der KGaA bestellt und abberuft. Im Gesellschafterrat sitzen sowohl Familienmitglieder, als auch externe Mitglieder, wie beispielsweise Rolf Krebs und Theo Siegert.[6] Vorsitzender des neun Mitglieder umfassenden Gesellschafterrates ist Frank Stangenberg-Haverkamp. Stangenberg-Haverkamp und Baumhauer sind Nachfahren in der elften Generation von Friedrich Jacob Merck und aufgrund ihrer Funktion die obersten Repräsentanten der Unternehmerfamilie Merck.[7][8]
Während in den vergangenen Jahren weltweit sehr viele Chemie- und Pharmaunternehmen sich konsequent auf ein Geschäftsfeld fokussiert haben – beispielsweise haben sich Degussa, BASF, DuPont und Altana von ihren Pharmaaktivitäten getrennt, während umgekehrt beispielsweise Roche, Boehringer Ingelheim und die Hoechst AG ihre Chemieaktivitäten verkauften – setzt die Merck KGaA weiterhin auf beide Standbeine Pharma und Chemie.[9]

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Textquelle: Wikipedia
Autor: Martin Black

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Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Merck KGaA
Marcus Kuhnert, Chief Financial Officer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Merck KGaA,